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ixWatch - Zellortung zur Echtheitsprüfung mobil ausgelesener Codesymbole

ixWatch ist eine Java-Handysoftware und kombiniert Informationen aus Code-Symbolen (2-D-Code) mit der Funkzelle des Mobilfunknetzes. So kann ein Objekt nicht nur eindeutig identifiziert, sondern auch der Ort an dem es identifiziert wurde festgestellt werden. Interessant ist diese Anwendung insbesondere für Installations- und Wartungsunternehmen, Gebäudereinigungsfirmen oder Security-Dienstleister.
Die zu Grunde liegenden neuartigen Verfahren wurden bereits zum Patent angemeldet und sollen die Fälschungssicherheit von Code-Symbolen erhöhen.

Die Idee dahinter

Die zunehmende Verbreitung von mobilen Endgeräten (Mobiltelefone, Organizer etc.) mit integrierter Digitalkamera macht Anwendungen möglich, die die Kommunikationsfähigkeit der Geräte in Kombination mit dem Fotosensor nutzen. Da die Geräte inzwischen standardmäßig mit leistungsfähigen Prozessoren ausgestattet werden, sind nicht nur Anwendungen möglich, die mit der Kamera aufgezeichnete Bilder im Originalzustand speichern und drahtlos übertragen, sondern auch solche, die bereits im Mobilgerät eine Auswertung der Bilder vornehmen. Das ist bei der mobilen Software ixMAT aus dem Hause ixellence der Fall. ixMAT scannt Code-Symbole (z.B. Barcodes oder Matrixcodes) mit der Fotokamera des Mobiltelefons und dekodiert sie automatisch in lesbaren Text. Interessant sind solche Anwendungen insbesondere für Kontrollvorgänge, bei denen die Symbole an oder in der Nähe von Objekten angebracht sind und diese eindeutig identifizieren. Ein Kontrolleur (z.B. ein Wartungsmitarbeiter, eine Reinigungskraft oder Wachpersonal) scannt beim Besuch eines Objektes das zugehörige Symbol, das von der Anwendung dekodiert und an eine Zentrale übertragen wird. Auf diese Weise kann zentral und für alle Objekte überwacht werden, welche Kontrollvorgänge durchgeführt wurden.
Ein dabei auftretendes Problem ist, dass die Code-Symbole nicht fälschungssicher sind. Eine Reinigungskraft könnte beispielsweise eine Kopie eines Barcodes herstellen und diese zu Hause scannen, anstatt das zu reinigende Objekt aufzusuchen. Die hier vorgestellte und zum Patent angemeldete Lösung löst dieses Problem, in dem es die Symbolinformation mit der Funkzellen-ID des Mobilfunknetzes kombiniert.

Und wie funktioniert das?

Praktisch funktioniert es wie folgt: Die Kamera des Funktelefons zeichnet bei einem Kontrollvorgang den Code auf, der automatisch mittels digitaler Bildverarbeitung im Funktelefon ausgelesen und dekodiert wird. Außerdem wird zur Ortung des mobilen Endgerätes die vorhandene Information der Funkzelle verwertet. Diese wird nun zusammen mit der dekodierten Symbolinformation abgespeichert und/oder per Mobilfunknetz und Internet an eine Zentrale übertragen und dort in einer Datenbank abgelegt. Da die ID der Funkzelle nur im Sendebereich des zugehörigen Sendemastes empfangen werden kann, ist auf diese Weise sichergestellt, dass das Symbol nicht außerhalb des entsprechenden Funkzellenbereiches aufgenommen wurde. Die mobile Lösung liefert somit eine geographische Integrität des Kontrollvorgangs, ohne zusätzliche Geräte (wie z.B. ein GPS-Empfänger) zu benötigen.

Informationen via E-Mail

 
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Mai 2013

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Januar 2013

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